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Dein Team nutzt ChatGPT, Copilot oder ein KI-Feature im CRM. Damit bist du Betreiber im Sinne des EU AI Act. Die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 gilt seit Februar 2025. Die meisten Unternehmen wissen das nicht. Diese Seite ordnet ein, was wirklich Pflicht ist, was der Digital Omnibus verschoben hat und wie eine Schulung aussieht, die im Alltag hilft.

Was schreibt der EU AI Act Unternehmen wirklich vor?

Der EU AI Act gilt nicht nur für KI-Entwickler. Sobald dein Team ChatGPT, Copilot oder ein KI-Feature im CRM nutzt, seid ihr Betreiber im Sinne der Verordnung. Daraus folgen vor allem zwei Pflichten: KI-Kompetenz nach Artikel 4 und Transparenz nach Artikel 50; die Dokumentation empfiehlt die Bundesnetzagentur. Alles drei ist ohne Juristen machbar.

Artikel 4 verlangt keine Zertifikate und keine Prüfung. Er verlangt, dass die Menschen, die KI einsetzen, verstehen, wie das System grundsätzlich arbeitet, wo seine Grenzen liegen und welche Risiken entstehen. Das lässt sich in einem halben Tag vermitteln, wenn es an euren echten Tools ansetzt.

Die Tiefe richtet sich nach dem Risiko. Ein Team, das KI zur Textarbeit nutzt, braucht weniger als ein Team, das KI im Bewerbungsprozess einsetzt. Mehr Hintergrund dazu im Beitrag EU AI Act Compliance im Mittelstand.

Welche EU-AI-Act-Fristen gelten Stand Oktober 2026?

Stand 12. Oktober 2026 gilt: Die Verbote und die KI-Kompetenzpflicht gelten seit Februar 2025, die GPAI-Pflichten seit August 2025, die übrigen Bestimmungen seit dem 2. August 2026. Seit 2. August 2026 greifen Transparenzpflichten und Marktaufsicht. Die Hochrisiko-Pflichten wurden verschoben: Anhang III auf den 2. Dezember 2027, Anhang I auf den 2. August 2028.

Grafik 01 Zeitstrahl
Die Fristen des EU AI Act von 2025 bis 2028Zeitstrahl mit sechs Stichtagen. Seit 2. Februar 2025 Verbote und KI-Kompetenz. Seit 2. August 2025 GPAI-Pflichten. Seit 2. August 2026 Transparenzpflichten und Marktaufsicht. Am 2. Dezember 2026 zwei neue Verbote. Am 2. Dezember 2027 Hochrisiko nach Anhang III, vorher 2. August 2026. Am 2. August 2028 Hochrisiko nach Anhang I, vorher 2. August 2027. Markiert ist der Stand 12. Oktober 2026.gilt bereitsbeschlossen, terminiertursprüngliche Frist2025202620272028Stand 12.10.20262. FEBRUAR 2025Verbote und KI-KompetenzArtikel 5 und Artikel 42. AUGUST 2025GPAI-PflichtenGovernance und Anbieterallgemeiner KI-Modelle2. AUGUST 2026Transparenz undMarktaufsichtArtikel 50, übrige Bestimmungen2. DEZEMBER 2026Zwei neue Verboteplus Frist fürmaschinenlesbareMarkierung bei Altsystemen2. DEZEMBER 2027Hochrisiko, Anhang IIIz. B. Bewerbung, Kreditscoring;vorher 2. August 20262. AUGUST 2028Hochrisiko, Anhang ISicherheitsbauteileregulierter Produkte;vorher 2. August 2027Die Fristen des EU AI Act von 2025 bis 2028Zeitstrahl mit sechs Stichtagen. Seit 2. Februar 2025 Verbote und KI-Kompetenz. Seit 2. August 2025 GPAI-Pflichten. Seit 2. August 2026 Transparenzpflichten und Marktaufsicht. Am 2. Dezember 2026 zwei neue Verbote. Am 2. Dezember 2027 Hochrisiko nach Anhang III, vorher 2. August 2026. Am 2. August 2028 Hochrisiko nach Anhang I, vorher 2. August 2027. Markiert ist der Stand 12. Oktober 2026.gilt bereitsbeschlossen, terminiert2. FEBRUAR 2025Verbote und KI-KompetenzArtikel 5 und Artikel 42. AUGUST 2025GPAI-PflichtenGovernance und Anbieter allgemeiner KI-Modelle2. AUGUST 2026Transparenz und MarktaufsichtArtikel 50, übrige BestimmungenStand 12.10.20262. DEZEMBER 2026Zwei neue Verboteplus Frist für maschinenlesbare Markierung beiAltsystemen2. DEZEMBER 2027Hochrisiko, Anhang IIIz. B. Bewerbung, Kreditscoring; vorher 2. August 20262. AUGUST 2028Hochrisiko, Anhang ISicherheitsbauteile regulierter Produkte; vorher 2.August 2027
Die Fristen des EU AI Act von 2025 bis 2028. Die Pflichten, die fast jedes Unternehmen betreffen, gelten bereits: KI-Kompetenz nach Artikel 4 seit Februar 2025 und die Transparenzpflichten nach Artikel 50 seit August 2026. Verschoben wurden nur die Hochrisiko-Fristen, um 16 und 12 Monate. Grundlage ist die Verordnung (EU) 2024/1689 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744 (Digital Omnibus). Keine Rechtsberatung. Stand: 12. Oktober 2026.

Gilt bereits (Stand: 12. Oktober 2026)

  • Seit 2. Februar 2025: Verbotene KI-Praktiken nach Artikel 5 und KI-Kompetenz nach Artikel 4.
  • Seit 2. August 2025: Governance-Regeln und die Pflichten für Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (GPAI).
  • Seit 2. August 2026: Die übrigen Bestimmungen sind anwendbar, darunter die Transparenzpflichten nach Artikel 50 und die nationale Marktaufsicht. In Deutschland ist das KI-Marktüberwachungs-und-Innovationsförderungs-Gesetz (KI-MIG) seit 29. Juli 2026 in Kraft. Es macht die Bundesnetzagentur zur zentralen Marktüberwachungsbehörde; ihr KI-Service-Desk bietet ein Werkzeug zur Einschätzung der Risikoklasse und Hinweise zur KI-Kompetenz.

Beschlossen, Anwendung terminiert

  • 2. Dezember 2026: Zwei neue Verbote nach Artikel 5 gelten. Verboten sind dann KI-Systeme, die ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person realistische intime oder sexuell explizite Darstellungen einer bestimmbaren Person erzeugen, und KI-Systeme, die Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs erzeugen. Am selben Tag endet eine Übergangsfrist, die nur Anbieter betrifft: Wer ein KI-System, das synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugt, vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht hat, muss die maschinenlesbare Markierung nach Artikel 50 Absatz 2 bis dahin umsetzen. Chatbot-Hinweis und Offenlegungspflichten nach Artikel 50 Absatz 1, 3 und 4 gelten ohne Aufschub seit dem 2. August 2026.
  • 2. Dezember 2027: Hochrisiko-Systeme nach Anhang III, etwa im Bewerbungsprozess oder beim Kreditscoring. Vorher galt der 2. August 2026.
  • 2. August 2028: Hochrisiko-KI als Sicherheitsbauteil in regulierten Produkten nach Anhang I. Vorher galt der 2. August 2027.

Im Gesetzgebungsverfahren

  • Der zweite Teil des Digital-Omnibus-Pakets zu DSGVO, ePrivacy und Data Act ist Stand Anfang Oktober 2026 nicht beschlossen. Stand 9. Oktober 2026 hatten weder Rat noch Parlament ihre Verhandlungsposition beschlossen; Verhandlungen zwischen beiden haben nicht begonnen.
  • Harmonisierte Normen und Leitlinien der Kommission zur praktischen Auslegung stehen teilweise noch aus.

Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 gelten seit dem 2. August 2026: Chatbot-Hinweise, Offenlegung von KI-Medien und die Kennzeichnung von KI-Texten zu Themen von öffentlichem Interesse. Wie die drei Pflichten konkret aussehen und wie du sie in zwei Wochen umsetzt, steht auf der Seite AI-Act-ready: Transparenzpflichten nach Artikel 50.

Praxisbeispiel Wasserzeichen: Anthropic markiert seit dem 2. August 2026 Texte von Claude weltweit mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Stand 27. September 2026 betrifft das die Modelle Opus 5.5, Opus 5, Fable 5.1 und Mythos 5.1, die übrigen Modelle rüstet Anthropic laut Claude-Hilfe-Center (abgerufen am 27.09.2026) bis zum 2. Dezember 2026 nach. Damit erfüllt Anthropic als Anbieter die Markierungspflicht aus Absatz 2. Den sichtbaren Hinweis, den dein Unternehmen als Betreiber etwa bei Deepfakes geben muss, ersetzt das Wasserzeichen nicht. Wie das Verfahren funktioniert und wo seine Grenzen liegen, erklärt der Artikel KI-Wasserzeichen und AI Act Artikel 50.

Was hat sich durch den Digital Omnibus geändert?

Die Verordnung (EU) 2026/1744 ist seit 27. Juli 2026 in Kraft. Sie schiebt die Hochrisiko-Fristen um 12 bis 16 Monate nach hinten und formuliert Artikel 4 pragmatischer. Die KI-Kompetenzpflicht bleibt bestehen. Du musst aber nicht mehr garantieren, dass jede Person ein festes Kompetenzniveau erreicht. Außerdem ergänzt sie Artikel 5 um zwei Verbote, die ab dem 2. Dezember 2026 gelten, und gibt Anbietern generativer KI-Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, bis zu diesem Tag Zeit für die maschinenlesbare Markierung nach Artikel 50 Absatz 2.

Der Weg dahin: Die EU-Kommission hat den Vorschlag im November 2025 vorgelegt. Am 7. Mai 2026 einigten sich Rat und Parlament im Trilog. Das Parlament stimmte am 16. Juni 2026 zu, der Rat am 29. Juni 2026. Veröffentlicht wurde die Verordnung am 24. Juli 2026 im Amtsblatt.

Was das praktisch heißt: Du hast mehr Zeit für Hochrisiko-Anwendungen, aber keine Pause bei der KI-Kompetenz. Artikel 4 läuft seit anderthalb Jahren. Wer heute keine Maßnahmen zur KI-Kompetenz ergriffen hat, holt eine bereits geltende Pflicht nach. Das ist unangenehm, aber in einem halben Tag erledigt.

Was passiert in der EU-AI-Act-Schulung?

Wir klären zuerst, welche Pflichten für dein Unternehmen wirklich gelten. Danach schulen wir dein Team zu Funktionsweise, Grenzen und Risiken der eingesetzten KI-Systeme. Am Ende steht eine KI-Richtlinie, die dein Team versteht, plus eine Teilnehmerliste und Agenda als Dokumentation, wie sie die Bundesnetzagentur empfiehlt.

Die vier Bausteine:

  • Pflichten-Check fürs eigene Unternehmen: Wir gehen eure KI-Tools durch, ordnen sie den Risikoklassen zu und halten fest, welche Pflichten daraus folgen. Meist ist die Liste kürzer als befürchtet.
  • KI-Kompetenz nach Artikel 4: Wie Sprachmodelle arbeiten, warum sie halluzinieren, wo menschliche Kontrolle nötig ist. An euren Tools erklärt, nicht an Beispielen aus dem Lehrbuch.
  • Praktikable KI-Richtlinie: Zwei bis drei Seiten, die jeder liest. Welche Daten dürfen rein, welche nicht, wer entscheidet im Zweifel. Der Datenschutzteil greift auf die Konfiguration aus Claude und Datenschutz und ChatGPT und Datenschutz zurück.
  • Dokumentation: Agenda, Datum, Teilnehmerliste, Inhalte und Materialien. Damit kannst du auf Nachfrage belegen, dass geschult wurde.

Wenn dein Team zusätzlich produktiv mit KI arbeiten soll, ist der KI-Workshop der passendere Rahmen. Dort steht die Anwendung im Vordergrund, Compliance läuft als Modul mit.

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Im Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, welche Pflichten für dich gelten und ob ein halber Tag reicht. Ohne Verkaufsdruck.

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Was kostet die EU-AI-Act-Schulung?

Der halbe Tag remote startet bei 1.100 EUR zzgl. MwSt. Der ganze Tag vor Ort startet bei 2.200 EUR zzgl. MwSt. Der Preis richtet sich nach Teamgröße und Vorbereitungsaufwand. Auf Wunsch integriere ich die Schulung als Modul in die KI-Roadmap, dann läuft sie im laufenden Projekt mit.

Enthalten sind in beiden Varianten:

  • Vorab-Fragebogen zu euren KI-Tools und eine erste Einordnung
  • Schulung inklusive Foliensatz zum Weitergeben
  • KI-Richtlinie als anpassbare Vorlage
  • Teilnehmerdokumentation für die Ablage
  • Rückfragen per E-Mail für 30 Tage

Der ganze Tag vor Ort lohnt sich, wenn mehrere Abteilungen betroffen sind oder KI in sensiblen Prozessen läuft. Alle Pakete und Preise im Überblick. Als Modul der KI-Roadmap ist die Schulung ohnehin Teil des Fahrplans.

Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Ich bin KI-Berater, kein Rechtsanwalt. Die Schulung vermittelt KI-Kompetenz und liefert die Dokumentation dafür. Bei Hochrisiko-Anwendungen wie automatisiertem Bewerbungsscreening solltest du zusätzlich juristisch prüfen lassen.

Für welche Unternehmen lohnt sich die Schulung?

Für jedes Unternehmen, dessen Mitarbeiter KI-Tools nutzen. Besonders sinnvoll ist sie, wenn KI in HR, Vertrieb oder Kundenservice im Einsatz ist. Auch ohne Hochrisiko-Systeme gilt Artikel 4. Teams zwischen 5 und 30 Personen passen gut, größere Gruppen teile ich in zwei Durchläufe.

Aus Schulungen mit Teams verschiedener Branchen, anonymisiert:

  • Personaldienstleistung: KI im Vorscreening von Bewerbungen. Hier ist die Risikoklasse relevant, die Frist endet jetzt im Dezember 2027. Genug Zeit, um sauber aufzusetzen.
  • Immobilienwirtschaft: KI in Exposé-Texten und Kundenkommunikation. Geringes Risiko, aber Artikel 4 und die Transparenzpflichten greifen.
  • Tourismus und Destinationsmarketing: Chatbots und KI-generierte Inhalte. Der Schwerpunkt liegt auf Kennzeichnung und Datenschutz.
  • Handwerk und Mittelstand: KI in Angebotserstellung und Buchhaltung. Der Pflichtenumfang ist überschaubar, die Dokumentation fehlt trotzdem meistens.

Das Muster wiederholt sich: Die Pflichten sind kleiner als die Sorge davor. Was fehlt, ist selten das Wissen. Es fehlen meist eine dokumentierte Schulung und eine Richtlinie, an die sich Menschen halten können.

Warum Erklärbarkeit im AI Act eine Rolle spielt

Ein Teil der Pflichten dreht sich darum, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Warum das bei modernen Modellen technisch schwierig ist und was daraus praktisch folgt, steht im Artikel Black Box KI.

KI-Richtlinie-Vorlage als Word-Datei

Am Ende jeder Schulung steht eine KI-Richtlinie für das eigene Haus. Wer vorher anfangen will, nimmt diese Vorlage. Die Vorlage (Version 2.0, Rechtsstand Oktober 2026) enthält 13 Abschnitte, darunter eine Liste der zugelassenen Werkzeuge mit Freigabeverfahren, eine Datenampel für die Frage „was darf hinein“, Prüfregeln, die Kennzeichnung nach Artikel 50, Regeln für KI-Agenten, einen Schulungsplan zu Artikel 4, Rollen und Meldewege, dazu einen Freigabeantrag und eine Anleitung zur Einführung in fünf Schritten. Die Felder in eckigen Klammern füllt ihr aus, der Rest ist übernehmbar. Keine Rechtsberatung, aber ein Anfang, der in der Praxis trägt. Das vollständige Muster mit Erläuterungen, auch zu KI-Agenten und Betriebsrat, steht offen auf der Seite KI-Richtlinie für Unternehmen.

Häufige Fragen zur EU-AI-Act-Schulung

Wen betrifft die Schulungspflicht nach Artikel 4?

Artikel 4 gilt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Betroffen ist jeder Mitarbeiter, der im Auftrag des Unternehmens mit KI arbeitet. Auch Werkstudenten, Freelancer und externe Dienstleister zählen dazu. Die Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025. Stand: Oktober 2026.

Reicht ein einmaliges Training?

Für den Einstieg ja, dauerhaft nein. Die Verordnung nennt kein Intervall. Aber KI-Tools und Prozesse ändern sich. Praktikabel ist eine Basisschulung plus eine kurze Auffrischung pro Jahr und eine Einweisung für neue Mitarbeiter. Wichtig ist die Dokumentation: Agenda, Datum, Teilnehmer, Inhalte.

Was droht bei Verstößen?

Sachlich eingeordnet: Artikel 4 selbst steht nicht im Bußgeldkatalog des Artikels 99. Direkte Geldbußen drohen bei verbotenen Praktiken (bis 35 Mio. EUR oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes) und bei Verstößen gegen Betreiber-, Anbieter- und Transparenzpflichten, etwa nach Artikel 50 (bis 15 Mio. EUR oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes); für kleine und mittlere Unternehmen gilt jeweils der niedrigere Betrag. Fehlende Schulung wirkt vor allem über Haftung und Sorgfaltspflichten.

Was hat sich durch den Digital Omnibus geändert?

Die Verordnung (EU) 2026/1744 wurde am 24. Juli 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 27. Juli 2026 in Kraft. Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III gelten ab 2. Dezember 2027, nach Anhang I ab 2. August 2028. Artikel 4 bleibt Pflicht, wurde aber neu gefasst: Unternehmen ergreifen Maßnahmen zur KI-Kompetenz, ein bestimmtes Niveau je Person ist nicht mehr geschuldet.

Brauchen wir die Schulung auch ohne Hochrisiko-KI?

Ja. Artikel 4 hängt nicht an der Risikoklasse. Sobald dein Team KI-Systeme im Arbeitsalltag nutzt, greift die Pflicht. Auch der klassische Chatbot oder ein KI-Assistent in der Textarbeit fällt darunter. Der Aufwand ist dann aber deutlich kleiner als bei Hochrisiko-Anwendungen.

Wie läuft die Schulung organisatorisch ab?

Vorab bekommst du einen kurzen Fragebogen zu euren KI-Tools. Die Schulung läuft dann als halber Tag remote oder als ganzer Tag bei dir vor Ort. Danach erhältst du Foliensatz, KI-Richtlinie als Vorlage und die Teilnehmerdokumentation. Termine im DACH-Raum, Sprache Deutsch.

Alle Angaben zu Fristen und Rechtslage: Stand 12. Oktober 2026. Die Fristen sind am Text der Verordnung (EU) 2026/1744 auf EUR-Lex geprüft (Artikel 1 Nummern 5, 7, 39 und 40, erneut abgerufen am 12.10.2026), die Angaben zur Aufsicht am KI-MIG. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

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